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Schweiz Tourismus
31.12.2003: Solothurner Zeitung

Jeden Abend „Meteo“ schauen und auf Schnee hoffen

Balmberg Seit 40 Jahren wird im Solothurner Jura mit viel Idealismus ein Skigebiet betreiben

 

Aus einer „Schnapsidee“ zweier Freunde wurde vor 40 Jahren Realität. Skifans mussten nämlich fortan ihre Bretter nicht mehr schultern und mühsam den Balmberg hinauftragen, sondern konnten sich bequem vom Skilift nach oben ziehen lassen. Idealismus und Optimismus der drei Gründerfamilien sind bis heute geblieben. Denn der Balmberg soll auch in Zukunft das Skigebiet der Region bleiben.

 

 

MIRJAM KOPP

 

 

Vor einem halben Jahrhundert fuhren zwei junge Burschen sonntags mit dem Postauto auf den Balmberg und stapften mit ihren Skiern die „Kähle“ hinauf. Gerade mal für drei Abfahrten reichte es an einem Tag. Bei dem mühseligen Aufsteigen kamen die beiden schon manchmal ins Träumen – von einem Skilift auf dem Balmberg. Für viele eine „Schnapsidee“. Doch Ernst Ryf und Fritz Kurth aus Attiswil liessen sich von ihrem Vorhaben nicht abbringen. Es zeigte sich, dass auch der Baumeister Othmar Sterki aus Günsberg die gleiche Idee hatte. Zu Dritt ging sie an die Arbeit und bauten auf dem Balmberg den Skilift „Kähle“.

 

 

Kaum Schnee in erster Saison

 

„Der Enthusiasmus der drei wurde aber schnell gebremst. Die erste Saison 1963/64 war nämlich die schlechteste überhaupt“, erzählt Petra van Heeckeren – Kurth, Tochter von Mitgründer Fritz Kurth und heutige Marketingverantwortliche der Sportanlagen Balmberg AG. Erst am Valentinstag 1964 konnte der neue Skilift das erste Mal in Betrieb genommen werden. Die erste Panne liess auch nicht lange auf sich warten. „Bereits am zweiten Betriebstag rauchte der Motor des Skilifts nur noch und musste schon repariert werden“, so van Heeckeren. Gerade mal 523.60 Franken nahmen die Skiliftbetreiber in der ersten Saison ein. Doch aller Anfang ist schwer und die folgenden Jahre brachten nicht nur ein bisschen mehr Schnee und ein bisschen mehr Besucher sondern auch ein bisschen mehr Einnahmen. Damit konnte auch das Skigebiet auf dem Balmberg kontinuierlich ausgebaut werden (siehe Kontext).

 

 

Kein Skigebiet ohne Skischule

 

Wo ein Skilift ist, darf auch eine Skischule nicht fehlen. So wurde nur wenige Jahre nach dem Bau des Skilifts auf Initiative des Kurhaus-Wirts Kurt Blaser die „Skischule Balmberg“ gegründet. Die Leitung übernahm der gebürtige Balmberger Hans Küpfer. „Ich habe wohl früher Ski fahren als Laufen gelernt. Im Winter fuhren wir immer mit den Skis zur Schule“, erzählt Küpfer. So war es für ihn nahe liegend, die Skischule zu übernehmen. Nach fünf Jahren arbeitete Küpfer schon mit vier weiteren Skilehrern zusammen, zehn Jahre später versuchten bereits zwölf Lehrerinnen und Lehrer den Leuten das Skifahren beizubringen. „Heute habe ich rund zehn Mitarbeiter, die Hälfte davon ist für die Snowboader zuständig“, sagt Küpfer.

 

 

Carving statt Langlauf

 

Bis vor 15 Jahren wurden auf dem Balmberg auch nordische Kurse angeboten. Doch nachdem das Interesse am Langlauf immer mehr abnahm, verschwand schliesslich auch die Loipe. „Heute sind vor allem die Carving- und Snowboardkurse sehr beleibt“, so der Skischulleiter. Weiter zeige sich auch der Trend, dass viele Leute keine Ski- oder Snowboardausrüstung mehr kaufen, sondern nur noch mieten. „In der letzten Saison konnten wir an den schönen Wochenenden immer alle 50 Ausrüstungen vermieten“, so Küpfer.

 

 

Flexibilität als oberstes Gebot

 

Während früher viele deutsche und holländische Kurgäste in der Kunst des Skifahrens unterrichtet werden konnten, beschränkt sich das Publikum heute auf die Bevölkerung der Region. Auch sonst hat sich einiges verändert. Am schwerwiegendsten sind wohl die verkürzten Winter der letzten Jahre. Während man in den ersten Jahren noch 80 bis 100 Betriebstage zählte, muss seit 1985 ein Rückgang auf 40 bis 70 Tage verzeichnet werden. „Natürlich zählen wir weniger Betriebstage als in den Anfangsjahren. Doch solange wir nicht rote Zahlen schreiben, machen wir weiter. Einen Skilift auf 950 bis 1300 m.ü.M. zu betreiben ist sowieso nur dank dem unermüdlichen Einsatz der Gründerfamilien möglich“, sagt Petra van Heeckeren. Man müsse halt ungemein flexibel sein, meint Hans Küpfer und führt aus: „Man lebt von der Hand in den Mund. Sobald der Schnee kommt, muss man zuschlagen können.“ So bleibt den Skilift- und Skischulbetreibern nichts anderes übrig als jeden Abend „Meteo“ zu schauen und auf Schnee zu hoffen.

 

 

 

 

 

 

Kontext

 

Skigebiet Balmberg eine Chronologie

 

Im Sommer 1963 machten sich die drei Gründungsfamilien Sterki (Günsberg), Ryf und Kurth (beide Attiswil) an die Verwirklichung eines Traums und bauten auf dem Balmberg den Skilift „Kähle“. 1970 baute die „Gesellschaft Skilift Mittlerer Balmberg AG“ den längsten der heutigen vier Skilifte, den „Röti“-Lift. 1973 wurde der „Kähle“-Lift aufs „Bödeli“ verpflanzt und dank einer Brücke konnte der neue „Kähle“-Lift um ein gutes Stück verlängert werden. Zudem wurde eine Pistenbeleuchtung installiert. So existiert seit 30 Jahren auf dem Balmberg eine der längsten Nachtskifahrstrecken der Schweiz. (Nachtskifahren Dienstag bis Freitag 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr). 1985 kam schliesslich noch der „Höfli“-Übungslift dazu. Da die Skilifte auf dem Balmberg lange von zwei Gesellschaften betrieben wurden, gestaltete sich die Abrechnung jedes Jahr ziemlich kompliziert. 1997 wurde die „Gesellschaft Skilift Mittlerer Balmberg AG“ schliesslich von der „Sportanlagen Balmberg AG“ übernommen. Ein Ausbau der Sportanlagen sei nicht geplant, erklärt Petra van Heeckeren. Heute stehen vor allem Instandhaltungs- und Erneuerungsarbeiten an den Anlagen im Vordergrund und eine grosse Investition machte man 1999 mit der Anschaffung eines grösseren Pistenfahrzeuges. (mik)

 

 

 

Kasten

 

Skifahren wie vor 40 Jahren

 

Am 14. Februar 2004 kann anlässlich des Jubiläums zu Preisen wie vor 40 Jahren Ski gefahren werden (Tageskarten Kinder 4 Franken, Erwachsene 9 Franken)

 

Reguläre Preise und weitere Informationen unter:

 

Info-Tel: 032 / 637 10 40, www.balmberg.ch

 

Teletext-Seite 505

 

Skischule: Anmeldung und Information unter Tel. 032 / 685 39 12 oder 079 / 415 72 90


 
Öffnungszeiten/Pisten

Hier finden Sie die aktuellen Öffnungszeiten der Skilifte Balmberg:

Fotos Dezember 2017

Saisonschluss 
Herzlichen Dank für Ihren Besuch auf dem Balmberg im vergangenen Winter. Wir wünschen Ihnen einen sonnigen Frühling :-).

Ihr Balmberg-Team 


Letzte Änderung: 16.03.2018/18.00


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